Die geheimnisvolle Geschichte von Schungit

In den ältesten Schichten der Erde erschien vor etwa 2 Milliarden Jahren ein mysteriöses Mineral. Wälder (der notwendige Baustoff für Kohlenstoffverbindungen) sind auf dem Planeten noch nicht gewachsen, es gab nicht einmal die einfachsten Lebensformen. Unter den Bedingungen von Proteobakterien, die in einer Atmosphäre ohne Sauerstoff existieren, trat unerklärlicherweise eine große Ablagerung eines einzigartigen Kohlenstoffminerals auf. 

Schungit ist ein natürliches Mineral mit einem Kristallgitter, das auf bestimmte Weise auf Kohlenstoffbasis organisiert ist. Und Kohlenstoff ist bekanntlich die Grundlage des Lebens auf der Erde. Es gibt auch eine Hypothese, dass die Shungiten die Überreste des Planeten Phaeton sind, der einst in unserem Sonnensystem existierte.


Die alten slawischen Völker nannten den auf dem Gebiet von Karelien gefundenen Shungit einen Aspidstein und schrieben ihm magische Eigenschaften zu: Es wurde angenommen, daß er die Jugend zurückbringt, im Kampf erlittene Wunden heilt und daß ein Krieger, der ein Stück dieses Steins trägt, unverwundbar wird. 


Nachdem der Zar Peter I. von den einzigartigen antiseptischen Eigenschaften dieses Steins erfahren hatte, der das Wasser angeblich mit großer Kraft ausstattete, befahl er seinen Soldaten, in ihren Rucksäcken ein Stück Schungit (dieser Name erschien später, in jenen Tagen wurde der als Lehmstein bezeichnet) mit sich zu tragen. Die Soldaten tauchten ihre Steinstücke in Wassertöpfe und erhielten so frisches, desinfiziertes Wasser.


In vielen historischen Dokumenten findet man Hinweise darauf, dass der Kaiser sogar ein spezielles Dekret erlassen hat, das den Soldaten befahl, nur mit Schungit desinfiziertes Wasser zu trinken. Diese Dokumente weisen auch darauf hin, dass während der Schlacht von Poltawa, die mit dem sehr heißen Sommer 1709 zusammenfiel, Wasserquellen blühten und das Wasser aus ihnen für die Gesundheit bedenklich war. Dokumentiert ist die Tatsache, dass es gleichzeitig in der feindlichen schwedischen Armee sehr häufig Fälle von Magenvergiftungen gab, unter denen der schwedische König selbst litt. In der russischen Armee gab es jedoch fast keine Magenbeschwerden. Es wird angenommen, dass die Armee gerade durch den Lehmstein, der von Soldaten und dem Kaiser selbst verwendet wurde, vor Massenunwohlsein gerettet wurde.


Seit 2010 beginnt in Russland, in Karelien, im Zazhoginskoye-Feld die offizielle Produktion des elitären, kristallinen Schungits „Black Diamond“. Grund dafür sind die relativ seriösen wissenschaftlichen Forschungen und Veröffentlichungen des Perm Military Medical Institute, die das außergewöhnliche, fast 100% ige Fulleren-Kohlenstoff-Gestein von Shungit bestätigen, das über besondere energetische und biochemische Heilkräfte verfügt.